Springe zum Inhalt

Haupt- und Berufsorientierungsstufe

Die Haupt- und Berufsorientierungsstufe umfasst die Schulbesuchsjahre 7 bis 14. Die Lerngruppen sind altersheterogen zusammengesetzt.

Besondere Bedeutung hat - neben der weiteren Förderung aller Kompetenzbereiche - ein individuell gestalteter Übergang in das Leben nach der Schule und die möglichst weitgehende Befähigung zur gesellschaftlichen Teilhabe.

Schulische Erfahrungsräume wie langfristige Schülerprojekte, musische, technische, sportliche oder freizeitorientierte AG´s sowie das regelmäßige Aufsuchen außerschulischer Lernorte (u.a. öffentliche Einrichtungen, Beratungsstellen) ermöglichen Schülerinnen und Schülern Entwicklungen und Entscheidungsprozesse.

Im Rahmen subjektiver Aneignungsaktivitäten wird Selbstbestimmung und –vertretung ermöglicht durch die Übernahme von Verantwortung sowie die Beteiligung an Verfahren der Mitbestimmung (SV, Wahlverfahren) oder dem Wahrnehmen von Rechten und Pflichten (z.B. Schulordnung).

Einstellungen und Haltungen im Zusammenhang mit arbeitsbezogenen Schlüsselqualifikationen, das Kennenlernen regionaler Angebote von Wohnformen für Menschen mit Behinderung sowie das Mobilitätstraining (Nutzung des ÖPNV) sind ebenso Unterrichtsinhalt wie der Umgang mit Neuen Medien.

Die Berufsorientierungsstufe legt besonderen Wert darauf, dass Schülerinnen und Schüler Arbeit und Beschäftigung in ihren verschiedenen Erscheinungsformen erfahren, um ihre eigenen Möglichkeiten und Grenzen z.B. im Rahmen mehrerer und möglichst verschiedener Praktika ausloten zu können. Die Lehrkräfte erkennen vorhandene Kompetenzen und Qualifikationen und arbeiten mit den zuständigen Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) und geeigneten Betrieben seit vielen Jahren eng zusammen. Auch in den Tagesförderstätten finden Praktika statt für Schülerinnen und Schüler mit einem Anspruch auf eine soziale statt beruflicher Rehabilitation nach Schulentlassung.

Seit 2012 werden die schulischen Maßnahmen unterstützt durch das Bundesprogramm „Initiative Inklusion“. Geeignete Schülerinnen und Schüler werden nach einer externen Potenzialanalyse beim Übergang Schule-Arbeitswelt von einem Integrationsfachdienst begleitet. Betriebliche Praktika aquiriert und betreut der IFD in enger Kooperation gemeinsam mit der Schule. Gemeinsam richten alle Beteiligten die Berufswegekonferenzen in der Schule aus.